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Mittwoch, 06. Mai 2009 um 00:00 Uhr

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Flächentransfers und Agrarstrukturentwicklung bis 2007

Grössenabhängige Kostendegressionen können die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft entscheidend verbessern. Um die massgebliche Entwicklung der Betriebsgrössenstruktur zu verstehen, werden die wichtigsten Flächenprozesse vertieft untersucht. Obwohl durch Betriebsaufgaben und Neugründungen, Übergaben im Generationswechsel sowie durch Wachsen und Schrumpfen der Betriebe jährlich 4% bis 5% der gesamten Nutzfläche transferiert werden, wird das Potenzial einer Flächenverschiebung zugunsten grösserer Betriebe in keiner Weise ausgeschöpft. Nur wenige überdurchschnittlich grosse Betriebe werden neu gegründet, eine Vielzahl kleiner und mittlerer Betriebe wird im Generationswechsel übernommen und die freiwerdenden Flächen konzentrieren sich bei den Betrieben mit mittlerer Betriebsgrösse. Die zwar stetige aber langsame Entwicklung der Grössenstrukturen verhindert, dass die mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen wichtigen Potenziale zur Senkung der Produktionskosten genutzt werden können.

Erschienen in: Agrarforschung, Mai 2009

 

"Drei Tage nicht gelesen und das Gespräch wird schal."
Sprichwort


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